Mein Weg zu Jesus – ein japanischer Reisebericht

Einleitung

Erschre­cken Sie bit­te nicht. Ich habe nicht die Absicht, mich in die­sem Bei­trag jener Fra­ge des Gret­chens zuzu­wen­den, die Goe­the im „Faust“ die­ser in den Mund leg­te: „Nun sag, wie hast du’s mit der Reli­gi­on?“ Pri­va­tes darf pri­vat blei­ben; Glau­bens­fra­gen wer­den nur am Ran­de berührt – zumin­dest soweit sie mei­ne per­sön­li­chen reli­giö­sen Über­zeu­gun­gen betref­fen. Ein Glau­bens­be­kennt­nis möch­te ich weder abge­ben noch ver­lan­gen. Mei­ne Absicht ist es viel­mehr nur, von einer Rei­se zu berich­ten, die mich schon vor meh­re­ren Mona­ten, Anfang März 2014, in den Nor­den Japans, in das Dorf Shin­gô 新郷 im Süden der Prä­fek­tur Aom­ori 青森県, auf den Spu­ren einer japa­ni­schen Jesus-Legende zu einem Grab führ­te, das angeb­lich das „Grab Chris­ti“ (Kiri­s­u­to no haka キリストの墓) sein soll. Die­ses Grab steht den­noch nicht etwa in einem christ­li­chen Kon­text, son­dern soll­te bei sei­ner „Ent­de­ckung“ im Jahr 1935 Glau­bens­in­hal­te einer neu­en, in Shintô-Tradition ste­hen­den Reli­gi­on (shintô-kei shin-shûkyô 神道系新宗教) stüt­zen, deren Exege­se dazu ver­an­laßt, die­se Reli­gi­on in einer Kom­bi­na­ti­on aus religions- und poli­tik­wis­sen­schaft­li­cher Ana­ly­se unter dem Dach des reli­giö­sen Natio­na­lis­mus, hier des Shintô-Nationalismus, zu ver­or­ten. Wei­ter­le­sen

Bibliographie zur historischen Japanforschung: Relaunch mit 1300 Datensätzen

Die „Biblio­gra­phie zur his­to­ri­schen Japan­for­schung“ hat ein neu­es Erschei­nungs­bild. Nach elf Jah­ren, in denen die Daten­bank auf tech­ni­scher Sei­te nahe­zu ein­wand­frei funk­tio­nier­te, war es nun doch Zeit für eine „Frisch­zel­len­kur“ der tech­ni­schen Basis und des Designs.

Berück­sich­tigt haben wir dabei auch die tech­ni­schen Ent­wick­lun­gen der letz­ten Jah­re, in denen sich das Nut­zer­ver­hal­ten doch durch mobi­le End­ge­rä­te stark ver­än­der­te. Wie bei jeder Umstel­lung wird es sicher etwas dau­ern, bevor sich alles ein­ge­spielt haben wird, aber wir sind über­zeugt, daß der Relaunch die­ser Inter­net­prä­senz zu einer noch rei­bungs­lo­se­ren Nut­zung unse­res Ange­bots bei­tra­gen wird. Inso­fern ver­ste­hen wir das auch als eine Inves­ti­ti­on in die Zukunft. Wei­ter­le­sen