Übersetzung: „Der Erste Weltkrieg und die Sozialisten“

Übersetzung:

NISHIKAWA Masao (1999): Der Ers­te Welt­krieg und die Sozia­lis­ten. Aus dem Japa­ni­schen von Maik Hen­drik Sprot­te. Bre­men: Edi­ti­on Tem­men [西川正雄(著), 第一次世界大戦と社会主義たち, 岩波書店, 1991年 — Daiichi­ji sekai tai­sen to shakais­hu­gi­sha tachi, Tôkyô: Iwa­na­mi sho­ten 1991].

Es ist schon beein­dru­ckend zu sehen, mit wel­cher Inten­si­tät, Kom­pe­tenz und mit wel­chem Enga­ge­ment sich japa­ni­sche His­to­ri­ke­rin­nen und His­to­ri­ker der euro­päi­schen und ins­be­son­de­re der deut­schen Geschich­te wid­men. Dabei stößt seit jeher die Geschich­te der sozia­lis­ti­schen Arbei­ter­be­we­gung auf ganz beson­de­res Inter­es­se in Japan. Das zeigt sich ein­mal dar­in, daß die Stan­dard­wer­ke zu die­sem Gegen­stand fast aus­nahms­los ins Japa­ni­sche über­setzt wor­den sind, zum ande­ren dar­in, daß sich in Japan eine inter­na­tio­nal aner­kann­te For­schung dazu ent­wi­ckelt hat. Zu Karl Kaut­sky, Rosa Luxem­burg, Rudolf Hil­fer­ding, um nur eini­ge Namen zu nen­nen, lie­gen wich­ti­ge Ver­öf­fent­li­chun­gen japa­ni­scher Wis­sen­schaft­ler vor, und die­se For­schung ist bis in die Detail­pro­ble­me der Geschich­te der deut­schen Sozi­al­de­mo­kra­tie, der Gewerk­schaf­ten, der Arbei­ter­ge­schich­te und der Geschich­te der KPD in Wei­mar vor­ge­sto­ßen. […] Das vor­lie­gen­de Buch beschreibt kennt­nis­reich und detail­liert den Weg der sozia­lis­ti­schen Arbei­ter­be­we­gung in ihren gro­ßen Sün­den­fall. Neben der ein­schlä­gi­gen Lite­ra­tur hat Nis­hi­ka­wa eine Fül­le von unver­öf­fent­lich­ten Quel­len aus den wich­tigs­ten Archi­ven zur Unter­maue­rung sei­ner Aus­sa­gen und Inter­pre­ta­tio­nen her­an­ge­zo­gen. In Japan ist das Buch auf gro­ße Zustim­mung gesto­ßen und erlebt gera­de (1999) sei­ne drit­te Auf­la­ge.“ (aus der Ein­füh­rung von Hans-Josef Stein­berg)

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